DIE EUROPÄISCHE UNION – IN DER WELT GEACHTET UND GEFRAGT
May 25th, 2007EuroDéfense Luxembourg hatte zur Diskussion eingeladen
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Die Europäische Union ist wegen ihrer Bemühungen, zur Friedenserhaltung auf der Welt, zur Überwindung von Bürgerkriegen, zur Armutsbeseitigung und Überwindung von Terrorherrschaft beizutragen, weltweit mehr und mehr geachtet – und gefragt.
Bei einem gut besuchten Vortrag des deutschen Botschafters in Luxemburg, Dr. Hubertus von MORR, im Europa-Haus am Fischmarkt beschrieb er die Prioritäten der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007. Bei Einsätzen Europäischer Soldaten, Polizisten, ziviler Helfer und Finanzmitteln in Nahost, in Afghanistan, in Afrika, auf dem Balkan diene das Bemühen der Politik der Stabilisierung demokratischer Strukturen und der Aussöhnung zwischen zerstrittenen und sich bekämpfenden Parteien. Seine eigenen Erfahrungen vor Ort sagten ihm, dass eine grosse Bewährungsprobe für die Durchsetzung europäischer Friedensinteressen noch der Fall Serbien sei.
Eingeladen hatte EuroDéfense Luxembourg und ihr Präsident Jacques SANTER. In seiner Begrüssung und während der Leitung der lebhaften Diskussion (unser Bild) beschrieb er seine jüngsten Beobachtungen im Libanon: seit dem Einsatz Europäischer Truppen und Polizisten ab Frühjahr diesen Jahres sei kein einziger Zwischenfall an der seit Jahren unsicheren Grenze zu Israel mehr zu verzeichnen.
Teilnehmer und Referent seien sich, so abschliessend Präsident SANTER, einig, dass die sich abzeichnenden Änderungen in Polen und Tschechien bei deren bisher reservierter Haltung zur Europäischen Verfassung die Hoffnung nährten, dass der nächste Europäische Gipfel in 4 Wochen unter deutscher Präsidentschaft gute Fortschritte in dieser vitalen Frage und damit für die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik bringen werde. Der neue französische Aussenminister KOUSCHNER sei ein Experte gerade in diesen Fragen.
Er bedankte sich für die Gastfreundschaft der EU-Kommission in deren Maison de l´Europe am Fischmarkt und für die Unterstützung der Veranstaltung durch Föderalisten aus Luxemburg und Trier sowie Mars & Mercure.
